Musikdroschken

 

 

 

 

UA 2007 Schwetzingen
Kurator Roland Quitt
Realisation: Nationaltheater Mannheim

 

Ein droschkenartiges Gestell kann vom Publikum geschoben werden. Dabei erklingen Klavierstücke oder Stücke für Marimbaphon, Glockenspiel oder andere Instrumente. Über einen Lautsprecher zu hören, kann das Publikum diese Stücke in der Geschwindigkeit verändern und auch rückwärts abspielen. Dazu muss die Droschke entsprechend in verschiedenen Tempi bewegt werden. Die Musikdroschke verfolgt eine Partitur und gibt deren Noten wieder. Die Tonhöhen entsprechen immer den originalen Notenwerten, egal wie langsam oder wie schnell sie fahren. Durch Hin- und Herschieben lassen sich auch Teile des Musikstückes wiederholen. Mann kann so experimentell mit dem Notenmaterial spielen, verschiedene Tempi ausprobieren, Pausen setzen, Riterdanti einbauen usw..

Zu diesem Zweck ist auch ein besonderer Tacho an der Droschke angebracht. Er zeigt das musikalische Tempo an. So findet man als Skalenbezeichnung Angaben wie Largo, Andante, Maestoso, Presto usw. Dazu werden Verkehrsschilder mit den entsprechenden Hinweisen zum Tempo aufgestellt.