O-Tonbuffet




Zur Expo 2000 wurde in der Zeit der Länderwoche Sachsen das O-Tonbuffet im Innenhof des Deutschen Pavillons ausgestellt. Sächsische Mundart war klangliches Ausgangsmaterial für diese Musikmaschine.

 

Tische mit allerlei Gegenständen laden ähnlich eines herkömmlichen Buffets zum Selbstbedienen ein. Alle auf dem Tisch befindliche Gegenstände sind mit Schnüren, die durch die Tischplatte hindurch gehen, befestigt und lösen beim Anheben Kontakte aus, die ein komplexes elektronisches Klangprogramm ansteuern. Die Tafel besteht aus 9 Segmenten. Jedes Segment ist verschieden gestaltet, sowohl vom Klang als auch von der Art und Auswahl der Gegenstände.

Jeder Tisch beinhaltet ein spezielles Thema. Die Gegenstände sind sortiert nach Form, Material, Herkunft und Geschichte.

Beim Anheben der Gegenstände hört man Geräusche und Klänge, die diese selbst verursacht haben oder die in einem bestimmten Zusammenhang zu den Objekten stehen. Das Mikrofon wurde als akustische Lupe benutzt. Die Gegenstände erzählen sinnbildlich etwas von ihrer Herkunft, Verwendungszweck und Beschaffenheit.