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Kuckucksuhrenorchester

 

Jede Uhr hat ihre Töne und diverse Stimmen. Sie singen Stücke von Beethoven, Mozart, Schumann u.a.. Dazwischen gibt es Geräusche, Stimmen und theatrale Momente.

 

Kunst und Humor II

Mit der Kuckucksuhr verbindet sich oftmals das Bild eines Kitschobjektes mit vielen Verzierungen. Sie ist aber auch ein Klangobjekt mit zwei Orgelpfeifen oder elektronischen Tönen und einem Gong. Der Nachbau meiner Kuckucksuhren wurde ohne Verzierungen gestaltet, möglichst schlicht und einfach, reduziert auf die mechanische und akustische Aktion. Jede Uhr hat zwei andere Töne, so dass bei entsprechender Koordination auch Melodien gespielt werden können. Die Uhren sind elektronisch vernetzt. Die Vögel müssen sich quasi „absprechen“, wann die Tür zu öffnen ist und welchen Ton sie singen müssen. Der Inhalt der Lieder verändert sinnbildlich die Funktion der Uhren und den Kontext in dem sie sonst stehen. Bei politischen Liedern, der Marseillaise z.B. wird das Ensemble zu einem eigenartigen Revolutionschor. Wird Mozart oder Schumann intoniert, kommt eine Art Unbeholfenheit zum Tragen, die aufgrund der abwechslungsreichen Türaktionen eine ungewohnte Geschäftigkeit initiiert. Der entstehende „Stress“ der Kuckucke, die ja neben ihren eigenwilligen Geräuschen nur zwei gestimmte Töne besitzen und diese im richtigen Zeitpunkt zu singen haben und sich auch noch ständig bewegen müssen lösen eine nicht ungewollte Form von Witz und Humor aus. Fragen wie -- ist das Kunst -- darf gelacht werden -- hat das einen Sinn und wenn ja welchen -- dürfen durchaus beantwortet werden, müssen aber nicht.

 

© Das Kuckucksuhrenorchester ist beim Patentamt München registriert.

 

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